23.07.2018 - Zivilschutzangelegenheiten
23.07.2018
Zivilschutz >>

Liebe Mitbürgerinnen! Liebe Mitbürger!

 

Topographie unserer Wohngemeinde

Nach mehreren Gesprächen im Zusammenhang mit den zahlreichen Naturkatastrophen der letzten Wochen, möchte ich als ein „Ureinwohner“ (mindestens 8 Generationen) hier wohnhaft, eine Lanze  für unseren Ort brechen! 
Nicht nur wie im Kaltenleutgebner - Lied verewigt, als „ Perle im Grün“ sondern aus topographischer Sicht!

 

Unser Tal, überwiegend rechts und links der Dürren Liesing besiedelt, dazu noch an einigen, ausgesuchten sicheren Plätzen (Ausnahmen bestätigen die Regel), bietet Schutz vor fast allen Naturkatastrophen und vielen störenden Umwelteinflüssen. Denken wir dabei an Stürme, Windbrüche, Schneeverwehungen oder regelmäßige Hagelstürme, die auf Grund der Lage unser geschütztes Tal kaum erreichen. Das „Schneechaos“  im April 2017 am Ausgang des Tales stellt ebenfalls den Ausnahmefall dar, der die Regel bestätigt und eher durch mangelnde Umsicht der Grundbesitzer entstand. Auch die generelle Hochwassergefahr ist sehr gering, da durch das optimale Gefälle ein rasches  abfließen  der Niederschläge bzw. der Schmelzwässer gegeben ist. Keine nennenswerte Gefahr besteht auch durch  Hangrutschungen, Felsstürze,  Muren oder große Erdbeben, was sich geologisch durch die Kalkschichtung unserer Hänge begründen lässt. Auch führen durch unser Tal weder Hochspannungsleitungen, Öl- oder Gaspipelines, Schnellstraßen oder Eisenbahn–Hochgeschwindigkeitsstrecken, was als Tatsache  nicht hoch genug zu schätzen ist. Dass wir darüber hinaus ein wunderschönes Naherholungsgebiet mit Wanderwegen, Mountainbike-Strecken und gemütlichen Schutzhütten vor der Haustür haben und die zahllosen Vorteile der Großstadt Wien, führt mich wieder zurück zum eingangs erwähnten Lied, Kaltenleutgeben –„Perle im Grün“, und erfüllt hoffentlich nicht nur mich mit Dankbarkeit!   

All dies bedeutet natürlich nicht, dass der Katastrophenschutz für unsere Gemeinde nicht wichtig wäre, sondern im Gegenteil eine große Verpflichtung darstellt.  Zu bedenken ist vor allem, dass es zahlreiche Bedrohungsbilder gibt die nicht an den Grenzen unseres Ortes halt machen und darauf gilt es vorbereitet zu sein. Dazu gehört nicht nur stetige Arbeit in vielen Zivilschutz-Bereichen und  die lfd. Fortbildung der Verantwortungsträger  und Mitarbeiter sondern vor allem die Einbindung und laufende Information aller Mitbewohner des Ortes in die Arbeit des Zivilschutzes.

 


 

 

Die nächste Möglichkeit dazu bietet der von der Freiwilligen Feuerwehr gemeinsam mit dem Zivilschutz veranstaltete

SICHERHEITSTAG

Samstag, 6. Oktober 2018

 Ort: Sicherheitszentrum und Umfeld

 Zeit: 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr

Eintritt frei!

Information und Leistungsschau zahlreicher Hilfs- und Blaulichtorganisationen wie Österr. Bergrettung, Spürhunde-Staffel, Polizei, Kinderpolizei, Rotes Kreuz, Österr. Amateurfunker-Verband, NÖ. Zivilschutzverband, Zivilschutz-Info-Point u.a.m.

Blutspende-Aktion, Hüpfburg für Kinder, Feuerwehr-Sonderfahrten für Kinder…….

Große Geräteschau unserer Feuerwehr auch mit Sonderfahrzeugen aus dem Bezirk Mödling und des Landesverbandes NÖ.

Feuerlöscher-Überprüfung durch die Fachfirma Janiba und die Möglichkeit selbst den Umgang mit Löschgeräten auszuprobieren!

Natürlich sorgt unsere Feuerwehr auch für das leibliche Wohl!

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Mit herzlichen Grüßen,

Hans Wallner e.h., Zivilschutzbeauftragter

                                                                     

Nicht vergessen – Zivilschutz ist nie zu viel Schutz!

 

Zuletzt geändert am: 23.07.2018 um 08:00

Zurück