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NEWS Zivilschutz 07/26
Liebe Ortsbewohnerinnen, liebe Ortsbewohner!
Heute möchte ich Sie über den Generationswechsel im Zivilschutz informieren! Nach dem wir mit der Zertifizierung und der höchsten Bewertung als „krisensichere Gemeinde“ ein bemerkenswertes und angestrebtes Ziel erreicht haben und auch sonst der Zivilschutz in Kaltenleutgeben auf einer sehr stabilen Basis steht und über ein motiviertes Team verfügt, denke ich war es der richtige Zeitpunkt einen Generationswechsel in der Leitung vorzunehmen. Ich habe daher in Absprache mit unserer Bürgermeisterin meine Funktion als Zivilschutzbeauftragter mit 30.06.2026, in die ich durch den Gemeinderat am 18.03.2003 bestellt wurde, zurückgelegt.
Als meinen Nachfolger habe ich Herrn Dipl. Ing. Markus Jank zur Bestellung durch den Gemeinderat vorgeschlagen. Herr Jank ist Mitglied im Zivilschutz-Team, hat bereits Kurse in der Zivilschutzschule in Tulln besucht und wurde von mir über längere Zeit auf seine verantwortungsvolle Funktion vorbereitet. Er wird sich in der nächsten Ausgabe des Amtsblattes selbst vorstellen und seine Ideen für die Weiterentwicklung des Zivilschutzes präsentieren.
Meine getroffene Entscheidung ist natürlich auch mit etwas Wehmut behaftet, aber ich bin überzeugt der Generationswechsel erfolgt zum richtigen Zeitpunkt und bietet die Möglichkeiten für neue Impulse im Sinne der Sicherheit für unsere Markgemeinde.
Abschließend bedanke ich mich sehr herzlich bei meiner Gattin Christa, die mich bei meiner jahrzehntlangen Tätigkeit immer unterstützt hat und mir bei manchen Sachthema mit Rat und sachlicher Einschätzung zur Seite stand und so immer eine sehr große Stütze war.
Weiteres möchte ich mich bei allen Gemeindevertretern, insbesondere aber bei den drei Bürgermeistern/Bürgermeisterin, denen ich zur Seite stehen durfte für die immer gute Zusammenarbeit aufrichtig bedanken. Ich denke dabei an Herbert Hohlagschwandtner zurück. Unter seiner Leitung führten wie das erste Planspiel der Gemeindeeinsatzleitung durch, das zwar noch etwas „holprig“ verlief aber trotzdem ein optimaler Startschuss für die beginnende Aufbauarbeit war. Auch die Installation mehrerer Sirenen erfolgte in seiner Amtszeit, so dass wir heute über ein Hörbild von rd. 95 Prozent verfügen. Unter Sepp Graf, mit dem mich auch eine persönliche Freundschaft verbindet, wurde nicht nur das Rathaus saniert und modernisiert, sondern auch durch die Anschaffung von einem leistungsstarken Notstrom-Aggregat und die Installation einer Funkstation im Rathausturm, das Rathaus krisensicher gemacht. Auch hielten wir „als Vorzeige-Gemeinde im Zivilschutz“ gemeinsam Vorträge u.a. bei einer Internationalen Veranstaltung in Tulln wo wir durch das ein oder andere Wort in unserer Umgangssprache, die Simultan-Dolmetscher zur Verzweiflung brachten! (Darüber können wir heute noch lachen!) Der Erfolg gab uns Recht und Anfragen wie wir arbeiten erreichten uns nicht nur aus mancher Landeshauptstadt oder Gemeinde, sondern sogar von Kreta bis Berlin. Bernadette Geieregger kenne ich ja schon seit ihrer aktiven Zeit bei der Feuerwehr und sie ist ja auch schon langjähriges Mitglied im Zivilschutz-Team, wo sie für die Facebook Eintragungen verantwortlich ist. Eine weitere gute Zusammenarbeit entstand durch ihre Funktion als Bürgermeisterin. Von Anfang an waren wir uns einig, dass wir den Zivilschutz unaufgeregt und mit Bedacht weiter entwickeln wollen um auf Krisen vorbereitet zu sein. Daher führten wir bald nach ihrer Amtseinführung eine zweitägige Planspiel-Übung in der
Feuerwehr- und Zivilschutzschule in Tulln durch. Weitere Übungen im Laufe der Jahre folgten.
Unsere Bürgermeisterin hat mir immer das Gefühl vermittelt, dass ihr die Wichtigkeit des Zivilschutzes klar ist. Aber sie hat mir auch das Vertrauen vermittelt, dass ich die richtigen Impulse setze und meine Ideen mit dem richtigen Gespür umsetze und hat mir so das „Tagesgeschäft“ überlassen, was ein sehr gutes Arbeitsklima ergab.
Mein Dank gilt hier auch Amtsleiter Peter Fuchs, der nicht nur den erwähnten Amtsträgern zur Seite stand sondern immer mit voller Kraft und Umsicht die Arbeit des Zivilschutzes unterstützte bzw. mitgestaltete. Ich denke dabei u.a. an die gemeinsame Arbeit am sehr umfangreichen Katastrophenschutzplan oder die Organisation der Gemeindeeinsatzleitung oder an die Vorbereitungen von Planspielen. Diese Arbeiten wurden auch immer von den Mitarbeiterinnen der Gemeindeverwaltung mit entwickelt und laufend evaluiert. Mein Dank geht dabei an Elisabeth Graf, die mich in den Anfängen und aktuell an Martina Bejvl, die mich immer sehr unterstützt haben.
Weiteres möchte ich mich beim Kommando unserer Freiwilligen Feuerwehr für die immer gute, kameradschaftliche Zusammenarbeit herzlich bedanke. Egal wann und was wir benötigten uns wurde immer geholfen. Mein besonderer Dank gilt dem Kommandanten der Wehr Kurt Raitmar, der mich vor allem in den Anfängen sehr unterstützte und wir gemeinsam auch unsere Vorstellungen wie ein Zivilschutz funktioniert an andere Verantwortungsträger weitergaben. Ich denke dabei u.a. an ein Referat im Auftrag des Bundeskanzleramts vor den höchsten zuständigen Beamten der Bundesländer.
Zum Schluss aber nicht zuletzt gilt mein Dank dem gesamten Zivilschutz-Team für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit, die ja nicht zu Ende ist da ich ja im Team weiterhin unter neuer Leitung weiter mitarbeiten werde um meine Erfahrung weiterzugeben.
Mein herzlicher Dank richtet sich auch an ALLE die die Empfehlungen des Zivilschutzes ernst nehmen und zumindest Teile davon auch umsetzen. Denn „Zivilschutz ist nie zu viel Schutz“.
Alle die ich nicht namentlich nennen konnte, sollen sich durch dieses „HERZLICHE DANKESCHÖN“ angesprochen fühlen. Meinem Nachfolger wünsche ich viel Freude bei seiner Tätigkeit und den gewünschten Erfolg.
Herzliche Grüße, Hans Wallner e.h.